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Whatever people say we are, that’s what we’re not

10.August 2007 Freilichtbühne Friesack 9.Frierock

Dass die Fliederstadt Friesack immer eine Reise wert ist, ist vielerorts bekannt. Wer sich aber das Großereignis „Frierock“ durch die Lappen gehen lässt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen! Unsere erste Frierock- Experience sollte also im „Sommer of Midges“ am Freitag, den 10.August über die Bühne gehen…

Ort des Geschehens: Freilichtbühne Friesack

Für uns kein unbekannter Ort: Bereits vor zwei Jahren bekamen wir die letzten Überbleibsel des süßes Festivaldufts in die Nase, als wir für eine topsecret Abschiedsparty gebucht wurden, die im „Tittytwister“ (man kann in dem Fall auch NVA-Zelt sagen – Anm. d. Re.) des Frierocks stattfand. Die Erinnerungen an damals: Eine Fahrt zu fünft im Golf mit voll gepacktem Anhänger, ein Santa, der sich zeitweise beim Spielen am Zeltpfeiler festhalten musste um nicht umzukippen und ein Falko, der vor Ort eine Art Hut-Renaissance auslöste. Nicht zu vergessen die immer ereignisreichen Gigs im Friesacker Jugendclub, die meist für Künstler und Besucher in völliger (besoffener) Ekstase endeten.

9.Frierock!?

Nachdem die erste Band „Victims of time“ dem gutgelaunten Rockpublikum bereits die Marschrichtung des Abend vorgibt, stehen wir schon gespannt in den Startlöchern. Warum gespannt? Das Frierock ist eher ein Aushängeschild für Musik der härteren Gangart und das verspricht auch das gesamte Festival-lineup des Wochenendes. Wie würde unsere Musik also beim Publikum ankommen?

21 Uhr: Alles steht, die Zigaretten brennen, die Stimme ist geölt. Hinter der Bühne wird sich eingestimmt und viel gelacht. Als Kumpel Martin beschließt uns auf seine lindenparktypische Art und Weise anzusagen, kann eigentlich nix mehr schief gehen! Welche andere Band hat schon einen eigenen Ansager (nicht Ansgar) im Schlepptau?

Die ersten drei Schlachtschiffe „Fool“, „BITC“ und „Listen to my heart“ laufen vom Stapel und dem Publikum gefällt’s. Besonders eine Gruppe von Punks hupfen und pogen fröhlich von dem rechten Bühnenrand bis zum linken und wieder zurück! „We don’t care“ lässt Menge abgehen wie ein Zäpfchen wie auch bei dem Dreiakkord-Blues-Diamant „Morning pint“, verstärkt mit CREMÉ de MENTHE und ganz viel Schweiß. Jede freie Sekunde zwischen den Liedern wird genutzt um die Verbrüderung mit den ebenfalls aus Elstal stammenden „Punch Up Pogos“ mit „ELSTAL UNITED“ zu bekunden und um die Eddy Argos’ Weisheit „PUNKROCK ist nicht tot!“ zu skandieren!

Als wenn wir’s mit dem Tempo übertrieben wollten: Das viel zu schnelle „Isle of you“ (fast in bester Mötörheadmanier) steht kurz davor aus dem Runder zu laufen aber das interessiert hier eh keinen mehr – Hauptsache laut schnell!? So stürze ich mich im letzten Teil des Songs in die pogende Menge um mit ihnen mitzufeiern. Die anfänglichen Bedenken spätestens ab diesem Zeitpunkt endgültig verschwunden.

Zur Zugabe, dem „Hives-Medley“, wird’s auf der Bühne kuschelig – neben den beiden „Punch Up Pogos“ Heiko und Schwenki gesellen sich zum Tanzen und Koffer plündern auch Promoter Martin und Fotograph und Edelroady Piefke dem lusitgen Treiben auf der Bühne! It’s only Rock’n’Roll and I like it, love it !!!

Nachdem der letzte Ton verklungen ist wird noch freundlich auf die nächste Truppe „Harmoana“ und auf das in 14tagen stattfindende Freilicht V verwiesen und artig beim Publikum bedankt! Danach folgt der Weg der fünf Helden Richtung Bierwagen und Zeltplatz um noch weiter mit den Leuten zu feiern.

Friesack ist definitiv immer ein „Fear and Loathing“ – Highlight. Bis zu nächsten Jahr oh wunderbare Fliederstadt!

Setlist:

  • Fool
  • Back in the City
  • Listen to my heart
  • Fuck the feelings
  • You always said No
  • This lie
  • We don’t care
  • So much left to leave
  • Morning pint
  • This night has no End
  • Isle of you
  • Hives-Medley
21.8.07 14:49
 


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