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I put your boyfriend in mein Wartburg

25.August 2007 Freilichtbühne Nauen Freilicht fünf

As time goes by… Mit dem Wort “Freilicht” verbindet das FAL-Lager gleich mehr aus nur einen Gedanken:

  • Freilicht, die Veranstaltung, die von unserer (ehemaligen) Schule ins Leben gerufen wurde
  • Freilicht, die Band des „Hofnarren“ (die Insider wissen bescheid – Am.d.Red.), die sich wie wir einst 2004 gründete und mit uns um die Vorherrschaft im Goethe-Gymnasium kämpfte (siehe Wanted-Bandcontest),  sich jedoch nicht länger als ein halbes Jahr bewährte und auflöste
  • Freilicht, das ultimative Treffen für Leute aus dem Havelland, die schon immer etwas für gute Musik übrig hatten und es immer noch haben

Als der „helle“ Wahnsinn am 20.Juni 2003 das erste Mal stattfand, lang das FAL-Bandvorhaben noch in Kinderschuhen. Wir, zumindest 4/5 der Band, waren als Zuschauer vor Ort gewesen und wussten ab diesem Zeitpunkt, wo wir hinwollten – da hin! Ja, da oben auf die Bühne! Genau da!

Vier Jahre später sie man der Sache etwas nüchterner entgegen aber immer noch ist die Vorfreude auf das Open-Air groß. Freilicht ist immer ein Highlight! Nauener Freilichtbühne, um genau zu sagen „Freilicht II“, der Ort, wo wir unser erstes großes Ding spielten. Ganz zu Ende, keiner eine Handvoll Leute kannte uns und heute sind wir zum vierten Mal dabei!

Viele Menschen sind auf die Freilichtbühne Nauen gekommen, um genau zu sein SEHR viele! Startplatz drei: Perfekt! Vor uns heizen Bekannte und Verwandte (ersten Grades) der Menge ein. Die Sonne geht unter, die Escimos spielen – was für eine Kombination. „Wir sind The Hash und unser Hass in unergründlich!“ – mit dieser Ansage begrüßen die vier Hennigsdorfer die auf Rock-Eingestellten Zuschauer. Sie verbreiten Furcht aber nicht „Fear and Loathing“

Kurz vor Halb Elf: Wir sind dran! Auf dem Open-Air-Gelände sind mittlerweile auch die fünf „Verrückten“ The ROOSTERS aus dem schönen turn-around Dresden eingetroffen, die sich hinter der Bühne so langsam auf ihren Slot vorbereiten und uns vom Bühnenrand beäugen.

Wenn man mal’n Vogel braucht dann is keener da!?!

Um die markante und ebenso beliebtheitsfördernde Rolle als Bandansager zu übernehmen standen dieses Mal zwei junge Herrn zur Debatte, die uns vollkommen unbekannt waren! Der eine half schon komischer Weise mit beim Aufbau mit und, so erzählte er uns, nahm 36 Stunden Zugfahrt durch Skandinavien auf sich nur um beim Freilicht dabei zu sein und vor allem wegen „Fear and Loathing“. Der andere sprach einen leichten norddeutschen Akzent, schätze mal bestimmt aus der Hamburger Ecke irgendwo, und wirkte auf den ersten Blick nett und zutraulich. Backstage erzählte mir einer, der Typ wäre ein talentierter Standupcomedian, der momentan auf Tour ist. Okay, die Qual der Wahl. Da uns beide überzeugen konnten, nicht mit ihrem Können sondern der Umstände wegen, engagierten wir sie einfach beide und sie erfüllten ihre Aufgabe meisterlich!

Vor der Bühne geht’s ab – wo sind denn die ganzen Leute hergekommen? Wahnsinn!!! Die Menge ist kaum zu bändigen. Als ich nach dem zweiten Song die erste Ansage des Abends loswerden will, kann ich kaum mein eigenes Wort verstehen. So etwas hab ich noch nicht erlebt. Das Set sitzt wie eine 501er, wenn man mit ihr vorher in die Badewanne gestiegen ist. 45min Energie pur. Der vermeintlich ruhigste Song des Sets „This lie“ entwickelt sich zur Bombe. „Come on, come on“ und das Publikum ist textsicher dabei – ist kommt nicht alle Tage vor. Am rechten Bühnenrand ist ein Pulk Leute aus Friesack (... lass es 40 bis 50 Leute sein!?), die wahrscheinlich seit dem Frierock, 15 Tage zuvor, immer noch betrunken sind aber abgehen ab wie Schmidts Katze auf Koks. Seit unserem glorreichen Ritterschlag in der Fliederstadt sind sie uns treu und das bis nach Nauen und weiter!

Die „Night has no End“-Showtanzeinlage scheint sich bis zur Funkstadt herumgesprochen zu haben: Die Arm-in-Arm-tanzende Schlange schien kein Ende zu nehmen und ließ sich auf vom Relief der Freilichtbühne nicht aus der Ruhe zu bringen. Zweite Reihe, dritte Reihe … hab irgendwann aufgehört die Reihen zu zählen!? Auch ein am linken bühnenrandstehender, mit einem Bierbecherbewaffneter, gut gelaunter und extra für uns aus Berlin angereister Peter James schien Spaß am bunten Treiben auf der Bühne zu haben.

Beim Spielen merkt Gitarrist Andi, dass wir die letzten Songs zu sechst gespielt haben! Wer war dieser bis dahin anonyme Gastmusiker? Der Drummer der Roosters war's! FAL mit zwei Drummern - Trail of dead made in Elstal? Er wollte einfach sein bereits aufgebautes Set checken und spielte dann einfach 2-3 Lieder mit, sozusagen als Test!

Eine Zugabe musste Heute einfach sein, bei dem Publikum!? HIVES-Medley, wenig geprobt aber als Zugabesong einfach unschlagbar. Die Leute tanzen, wir spielen

… und singen, noch!

Der letzte Part von „Hate to say I told you so“ wird zu Legende!

Die Mikros fallen aus. Technische Probleme, Aufgeregt herumschwirrende Techniker. Schlagzeug, Bass und Gitarren spielen weiter. Sie sind noch auf der PA. Gesang: Fehlanzeige! Wie durch ein Wunder gelingt es mir das Publikum zum Leise sein aufzufordern und es klappt. „Do what I please gonna spread the desease“ und das Publikum: „Because I wanna!“. Das geht ja wirklich! Wie im Fernsehn!? In marktschreier Mannier beende ich den Teil bevor alle wieder einsetzten. Und sehe da: Genau in diesem Augenblick istdie Gesangs-PA wie voll da! Dramatik Pur! Rock’N’Roll. Der Applause – UNBESCHREIBLICH!

Grandios. Ihr seid die Besten, Lads! Thanks…

Setlist:

  • Fool
  • Back in the City
  • Listen to my heart
  • Fuck the feelings
  • You always said No
  • This lie
  • We don’t care
  • So much left to leave
  • Morning pint
  • This night has no End
  • Isle of you
  • Hives-Medley

                                              

4.9.07 14:46
 


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